Alphaville

Der Nukleus von ALPHAVILLE entstand bereits Ende der siebziger Jahre an der Berliner Hochschule der Künste, wo die Urformation mit Marian Gold, Bernd Lloyd und Frank Mertens kurzer Hand beschlossen hatte, statt Bilder oder Skulpturen lieber Musik zu produzieren:   „Wir waren absolute Anfänger ohne jede Erfahrung. Nach dem Do-It-Yourself-Geist des Punk haben wir unsere Drum-Sequenzen auf einer Zweispur-Maschine geloopt. Es gab ja keinen Drummer! Somit mussten wir auf diese frühe Sampling-Form zurückgreifen, bevor der Begriff ‚Sampling’ überhaupt existierte“, erinnert sich Marian Gold. Geniale Dilettanten, die mit „Big in Japan“ und „Forever Young“ aus dem Stand zwei Welthits veröffentlichten. Millionen schwere Titel, die ihnen den Status der Studioband mit größtmöglicher künstlerischer Freiheit einbrachte. „Wir haben unser Dasein im Elfenbeinturm genossen, alles ausprobiert und auf den stetigen musikalischen Wandel gesetzt.  (...)“  Seit Mitte der neunziger Jahre touren ALPHAVILLE kreuz und quer über den Globus. Mit gefeierten Tourneen von Salt Lake City bis Singapur, von Russland bis Südafrika. „Gerade im Ausland müssen wir uns mit den Gespenstern der Vergangenheit nicht herumschlagen. Unsere Musik ist dort wichtiger, nicht das längst vergessene Image aus den achtziger Jahren“, beschreibt Marian Gold den Status von ALPHAVILLE auf der internationalen Pop-Landkarte.   „We must have played for more than twenty years – we must have thought that we’re immortal.” ALPHAVILLE blicken zurück nach vorn. Ein beherztes Weitermachen der Klangpioniere der elektronischen Popmusik nach 34 Jahren Bandgeschichte. Mit ihrem achten regulären Studioalbum „Catching Rays On Giant“ kehrten ALPHAVILLE zurück ins Rampenlicht. Die Flagge wird weiter getragen. Die Dynamik der Gefühle bestimmt die ALPHAVILLE-Aura der Jetztzeit.  

mick@assconcerts.com
www.alphaville.de

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